Kostenlose Online-Rechner für Deutschland
Krankengeld, Urlaub, Arbeitszeit, Gewerbesteuer oder Mehrwertsteuer: Berechnen Sie Ihre Ansprüche und Abgaben in Sekunden – mit den aktuellen Rechengrößen 2026 und allen gesetzlichen Grenzen.
Krankengeld berechnen
Alle Eingaben bleiben auf Ihrem Gerät und werden nicht übertragen.
Geben Sie Ihr monatliches Brutto- und Nettogehalt ein. Das Ergebnis erscheint sofort.
Alle Rechner im Überblick
Präzise Online-Rechner für Beruf, Steuern und Alltag – kostenlos und ohne Anmeldung.
Krankengeldrechner
Krankengeld 2026 berechnen – brutto und netto, mit Höchstgrenzen.
Zum Rechner →Elterngeldrechner
Basis-Elterngeld & ElterngeldPlus nach BEEG berechnen – mit Boni.
Zum Rechner →Mutterschaftsgeld Rechner
Mutterschaftsgeld und Arbeitgeberzuschuss inkl. Schutzfristen berechnen.
Zum Rechner →Arbeitszeit Rechner
Tägliche, monatliche und jährliche Arbeitszeit berechnen.
Zum Rechner →Stundenrechner
Arbeitsstunden zwischen zwei Uhrzeiten berechnen – inkl. Pausen und Lohn.
Zum Rechner →Zeit Rechner
Zeitspannen addieren und subtrahieren – Stunden, Minuten, Sekunden.
Zum Rechner →Urlaubsrechner
Urlaubsanspruch bei Teilzeit und unterjährigem Ein-/Austritt berechnen.
Zum Rechner →Gewerbesteuer Rechner
Gewerbesteuer mit Freibetrag, Messzahl und Hebesatz berechnen.
Zum Rechner →MwSt Rechner
Mehrwertsteuer berechnen – netto zu brutto und umgekehrt (19 % / 7 %).
Zum Rechner →Dreiecke Rechner
Fläche, Umfang und Winkel eines Dreiecks berechnen.
Zum Rechner →Warum unsere Rechner?
Entwickelt nach deutschen Gesetzen und jährlich aktualisierten Rechengrößen.
Aktuelle Rechengrößen 2026
Beitragsbemessungsgrenze (5.812,50 €/Monat), Höchstkrankengeld (135,63 €/Tag), Freibeträge und Steuersätze – alle Werte sind auf dem Stand des Jahres 2026.
Datenschutz aus Prinzip
Sämtliche Berechnungen laufen direkt in Ihrem Browser. Ihre Gehaltsdaten verlassen niemals Ihr Gerät – es gibt keinen Server, der sie speichern könnte.
Ergebnis in Echtzeit
Kein „Berechnen“-Knopf nötig: Während Sie tippen, aktualisiert sich das Ergebnis sofort – inklusive aller Zwischenschritte und Grenzwerte.
Optimiert für jedes Gerät
Große Eingabefelder, klare Dropdowns für Datumsangaben und ein dunkler Modus – entwickelt für die Nutzung am Smartphone, Tablet und Desktop.
Geprüfte Grundlagen, offizielle Quellen
Jeder Rechner basiert auf geltenden Gesetzen und den amtlichen Rechengrößen – transparent verlinkt, jährlich geprüft.
Gesetzliche Grundlagen
SGB V (§§ 44–48), EFZG, BUrlG, MuSchG, GewStG und EStG – jede Formel ist im Gesetz nachlesbar und auf den jeweiligen Rechner-Seiten direkt zu gesetze-im-internet.de verlinkt.
Amtliche Rechengrößen
Beitragsbemessungsgrenzen und Höchstbeträge stammen aus der Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung des BMG und den Veröffentlichungen der Bundesagentur für Arbeit.
Abgleich mit Krankenkassen
Unsere Ergebnisse werden mit den Angaben großer gesetzlicher Kassen wie AOK, Techniker Krankenkasse und Barmer plausibilisiert.
🛡️ Zuletzt geprüft: Juni 2026 · Nächste Aktualisierung: Januar 2027
Unser bekanntester Rechner: Krankengeld
Wenn eine Krankheit länger dauert als die sechswöchige Lohnfortzahlung, übernimmt die Krankenkasse – und zahlt Krankengeld in Höhe von 70 % des Bruttogehalts, höchstens 90 % des Nettogehalts. Der oben eingebettete Rechner liefert Ihnen das Ergebnis sofort, brutto und netto, inklusive des Höchstbetrags 2026 von 135,63 € pro Kalendertag.
Alle Details zur Berechnung – Formel, Schritt-für-Schritt-Beispiele, Bezugsdauer, Abzüge und die häufigsten Fehler – finden Sie im ausführlichen Ratgeber zum Krankengeldrechner 2026. Verwandte Lebenslagen decken der Mutterschaftsgeld Rechner und der Urlaubsrechner ab.
Ein Portal, zehn Rechner
Ob Angestellte, Selbstständige oder Studierende: Unsere Rechner beantworten die häufigsten Zahlenfragen des deutschen Alltags. Beschäftigte berechnen Krankengeld, Urlaubsanspruch und Arbeitszeit. Unternehmer und Freelancer kalkulieren Gewerbesteuer und Mehrwertsteuer. Familien planen mit dem Mutterschaftsgeld Rechner, und für Alltag und Schule stehen Stundenrechner, Zeit-Rechner und Dreiecke Rechner bereit.
Alle Tools folgen denselben Prinzipien: transparente Formeln, nachvollziehbare Zwischenschritte, jährlich aktualisierte Rechengrößen – und sämtliche Berechnungen laufen direkt in Ihrem Browser, ohne dass Ihre Daten unser Angebot verlassen.
Schritt für Schritt: So nutzen Sie unsere Rechner richtig
Alle Rechner auf diesem Portal folgen demselben Prinzip, damit Sie sich nie umgewöhnen müssen. Erstens: Halten Sie Ihre Eckdaten bereit – beim Krankengeld sind das Brutto- und Nettogehalt von der letzten Abrechnung, beim Urlaubsrechner die Arbeitstage pro Woche, bei der Gewerbesteuer der Jahresgewinn und der Hebesatz Ihrer Gemeinde. Zweitens: Tippen Sie die Werte einfach ein – das Ergebnis erscheint live während der Eingabe, ohne Berechnen-Knopf und ohne Seitenneuladung. Deutsche Schreibweisen wie 3.500 oder 12,50 versteht jeder Rechner automatisch. Drittens: Lesen Sie nicht nur die große Zahl, sondern auch die Aufschlüsselung darunter: Jeder Zwischenschritt – Abzüge, Grenzwerte, Hinzurechnungen – wird einzeln ausgewiesen, sodass Sie das Ergebnis gegenüber Krankenkasse, Arbeitgeber oder Finanzamt begründen können. Viertens: Sichern Sie das Ergebnis bei Bedarf mit einem Klick als PDF – die Datei entsteht komplett lokal in Ihrem Browser.
Ein praktischer Hinweis zur Genauigkeit: Unsere Rechner arbeiten mit den gesetzlichen Regelwerten und liefern damit sehr präzise Schätzungen für den Normalfall. Individuelle Besonderheiten wie Entgeltumwandlungen, Mehrarbeitszuschläge oder Wahltarife kann nur die zuständige Stelle – Krankenkasse, Elterngeldstelle oder Finanzamt – verbindlich berücksichtigen. Genau deshalb zeigen wir Formeln und Zwischenschritte offen an: Sie sollen jede Zahl nachvollziehen und hinterfragen können.
Die Rechner im Detail: Wofür Sie welches Werkzeug brauchen
Krankengeldrechner – wenn die Lohnfortzahlung endet
Wer länger als sechs Wochen arbeitsunfähig ist, rutscht von der vollen Entgeltfortzahlung des Arbeitgebers in das Krankengeld der gesetzlichen Krankenversicherung – und verliert dabei typischerweise 20 bis 25 % seines Nettoeinkommens. Der Krankengeldrechner beziffert diese Lücke exakt: 70 % vom Brutto, gedeckelt auf 90 % vom Netto und den Höchstbetrag von 135,63 € pro Kalendertag (2026), abzüglich Ihrer Beitragsanteile zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Berücksichtigt werden auch Einmalzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld, die Pflegeversicherungs-Staffel nach Kinderzahl und – wenn Sie das Datum Ihrer Arbeitsunfähigkeit angeben – Beginn und maximales Ende Ihrer Bezugsdauer von 78 Wochen. Wer bereits länger krank ist, sieht zusätzlich die verbleibenden Wochen bis zur Aussteuerung.
Elterngeldrechner – Basis, Plus und alle Boni
Vor der Geburt steht jede Familie vor derselben Rechenaufgabe: Wie viel ersetzt der Staat, und welches Modell passt zu unserer Planung? Der Elterngeldrechner ermittelt das Basis-Elterngeld zwischen 300 und 1.800 € aus Ihrem pauschalierten Netto – mit der gleitenden Ersatzrate von 65 bis 100 %, dem Geschwisterbonus von 10 % und dem Mehrlingszuschlag von 300 € je weiterem Kind. Per Umschalter vergleichen Sie direkt mit ElterngeldPlus: halber Monatsbetrag bei doppelter Laufzeit, ideal für die frühe Teilzeit-Rückkehr. Auch der Zuverdienst während des Bezugs lässt sich eingeben – der Rechner zeigt dann, wie stark das Teilzeit-Netto die Leistung mindert.
Mutterschaftsgeld Rechner – die Schutzfrist finanziell planen
Sechs Wochen vor und mindestens acht Wochen nach der Entbindung gilt die Mutterschutzfrist – und in dieser Zeit ersetzen Mutterschaftsgeld der Krankenkasse (maximal 13 € pro Tag) und der Arbeitgeberzuschuss Ihr Netto vollständig. Der Mutterschaftsgeld Rechner zeigt die genaue Aufteilung zwischen Kasse und Arbeitgeber, berechnet aus dem voraussichtlichen Entbindungstermin Beginn und Ende der Schutzfrist und summiert die Gesamtleistung über alle 99 Tage. Das ist die Grundlage, auf der Sie anschließend Elterngeld und Elternzeit planen.
Arbeitszeit Rechner – Wochenstunden in Monat und Jahr übersetzen
„174 Monatsstunden" im Arbeitsvertrag, „38,5-Stunden-Woche" im Tarif, „2.000 Jahresstunden" in der Projektkalkulation – Arbeitszeit wird in Deutschland in drei Währungen gehandelt. Der Arbeitszeit Rechner rechnet konsistent zwischen allen um (Basis: 52,14 Wochen pro Jahr), zieht auf Wunsch Ihre Urlaubstage ab und liefert damit die korrekte Grundlage für Stundenlohn-Vergleiche, Teilzeitanträge nach § 8 TzBfG und Gehaltsverhandlungen.
Stundenrechner – Arbeitszeit erfassen und Verdienst prüfen
Von wann bis wann gearbeitet, wie viel Pause, was kommt dabei heraus? Der Stundenrechner beantwortet die tägliche Frage der Zeiterfassung: Er zieht Pausen automatisch ab, erkennt Nachtschichten über Mitternacht und zeigt das Ergebnis parallel im Format Stunden:Minuten und in Dezimalstunden – exakt so, wie Lohnabrechnungen und Stundenzettel es verlangen. Mit Ihrem Stundenlohn berechnet er direkt den Verdienst der Schicht.
Zeit-Rechner – Stunden, Minuten und Sekunden ohne Fehler addieren
Zeitangaben folgen der Basis 60, Taschenrechner der Basis 10 – deshalb scheitern so viele schnelle Kopfrechnungen an 1:45 + 2:30. Der Zeit-Rechner addiert und subtrahiert beliebige Zeitspannen fehlerfrei und gibt das Ergebnis zusätzlich in Dezimalstunden, Minuten und Sekunden aus – für Trainingszeiten, Medienlängen, Projektblöcke und alles andere, was sich nicht an Dezimalstellen hält.
Urlaubsrechner – Anspruch bei Teilzeit, Ein- und Austritt
„Halbe Stelle gleich halber Urlaub" ist einer der hartnäckigsten Irrtümer im deutschen Arbeitsrecht. Der Urlaubsrechner rechnet korrekt: Entscheidend sind die Arbeitstage pro Woche, nicht die Stunden. Er beherrscht 4-, 5- und 6-Tage-Wochen, die Zwölftelung bei unterjährigem Ein- oder Austritt und rundet Bruchteile gesetzeskonform nach § 5 Abs. 2 BUrlG auf – damit Sie mit einer belastbaren Zahl ins Personalgespräch gehen.
Gewerbesteuer Rechner – Standortfaktor Hebesatz
Für Selbstständige und Unternehmen ist die Gewerbesteuer die Steuer mit dem größten örtlichen Gefälle: Zwischen 200 % Mindesthebesatz und 490 % in München liegen bei gleichem Gewinn Tausende Euro. Der Gewerbesteuer Rechner bildet den kompletten Rechenweg ab – Freibetrag 24.500 € (nur Einzelunternehmen und Personengesellschaften), Messzahl 3,5 %, Hebesatz Ihrer Gemeinde per Städte-Schnellwahl – und zeigt mit der § 35-EStG-Anrechnung Ihre tatsächliche Nettobelastung.
MwSt Rechner – netto, brutto und der 19-Prozent-Irrtum
Der häufigste Fehler im Rechnungsalltag: 19 % vom Bruttobetrag abziehen. Richtig ist die Division durch 1,19 – in 119 € brutto stecken 19 € Steuer, nicht 22,61 €. Der MwSt Rechner rechnet in beide Richtungen mit 19 % Regelsatz und 7 % ermäßigtem Satz und zeigt Netto, Steuer und Brutto übersichtlich nebeneinander – für Angebote, Belegprüfung und Umsatzsteuervoranmeldung.
Dreiecke Rechner – Geometrie für Schule, Handwerk und Hobby
Drei Seiten genügen: Der Dreiecke Rechner bestimmt daraus Fläche (Satz des Heron), Umfang, alle drei Winkel (Kosinussatz), die Höhe und den Dreieckstyp – und weist unmögliche Seitenkombinationen per Dreiecksungleichung automatisch zurück. Vom 3-4-5-Winkelcheck auf der Baustelle bis zur Geometrie-Hausaufgabe.
Wann brauche ich welchen Rechner?
| Ihre Situation | Passender Rechner |
|---|---|
| Länger als 6 Wochen krankgeschrieben | Krankengeldrechner |
| Nachwuchs unterwegs – Schutzfrist planen | Mutterschaftsgeld Rechner |
| Elternzeit und Einkommen nach der Geburt | Elterngeldrechner |
| Teilzeitantrag oder Jobwechsel – Urlaubstage prüfen | Urlaubsrechner |
| Vertragsangebote mit unterschiedlichen Wochenstunden vergleichen | Arbeitszeit Rechner |
| Stundenzettel ausfüllen oder Lohnabrechnung kontrollieren | Stundenrechner |
| Gründung, Standortwahl oder Steuer-Vorauszahlungen | Gewerbesteuer Rechner |
| Rechnung schreiben oder Beleg prüfen | MwSt Rechner |
| Zeiten addieren – Sport, Projekte, Medien | Zeit-Rechner |
| Geometrie in Schule oder Werkstatt | Dreiecke Rechner |
Lohnersatzleistungen in Deutschland: der große Überblick
Krankengeld, Mutterschaftsgeld und Elterngeld gehören zur selben Familie: den Lohnersatzleistungen, die wegfallendes Arbeitseinkommen teilweise oder vollständig ersetzen. Sie unterscheiden sich jedoch deutlich in Höhe, Dauer und Träger – diese Übersicht ordnet die wichtigsten ein:
| Leistung | Höhe | Dauer | Träger |
|---|---|---|---|
| Entgeltfortzahlung | 100 % des Gehalts | 6 Wochen je Krankheit | Arbeitgeber |
| Krankengeld | 70 % brutto, max. 90 % netto | bis 78 Wochen in 3 Jahren | Gesetzl. Krankenkasse |
| Mutterschaftsgeld + AG-Zuschuss | 100 % des Nettos | Schutzfrist (i. d. R. 14 Wochen) | Krankenkasse + Arbeitgeber |
| Elterngeld (Basis) | 65–100 % des Elterngeld-Netto, 300–1.800 € | 12–14 Monate | Elterngeldstelle (Land) |
| Arbeitslosengeld I | 60 % (mit Kind 67 %) des Nettos | 6–24 Monate je nach Alter/Beitragszeit | Bundesagentur für Arbeit |
Allen gemeinsam ist der Progressionsvorbehalt: Die Leistungen sind steuerfrei, erhöhen aber den Steuersatz auf das übrige Einkommen – ab 410 € im Jahr besteht Pflicht zur Steuererklärung. Wer im selben Jahr mehrere Lohnersatzleistungen bezieht, etwa erst Krankengeld und dann Elterngeld, sollte für die mögliche Nachzahlung eine Rücklage bilden. Wie der Mechanismus genau funktioniert, zeigt unser Ratgeber Lohnersatzleistungen in der Steuererklärung mit Rechenbeispiel.
Wichtig ist auch das Zusammenspiel: Die Entgeltfortzahlung wird auf die 78 Wochen Krankengeld angerechnet. Das Mutterschaftsgeld nach der Geburt gilt als verbrauchte Basis-Elterngeld-Monate. Und wer aus dem Krankengeld ausgesteuert wird, wechselt über die Nahtlosigkeitsregelung (§ 145 SGB III) ins Arbeitslosengeld. Unsere Rechner verlinken deshalb an jeder Übergangsstelle aufeinander – damit Sie die gesamte Kette planen können, nicht nur ein einzelnes Glied.
Rechengrößen 2026: Die Zahlen hinter allen Rechnern
Fast jede Sozialleistung und Abgabe in Deutschland hängt an wenigen zentralen Werten, die jährlich per Verordnung angepasst werden. Wer sie kennt, versteht jedes Rechenergebnis – deshalb hier die wichtigsten Rechengrößen des Jahres 2026 im Überblick:
| Rechengröße 2026 | Wert | Relevant für |
|---|---|---|
| Beitragsbemessungsgrenze KV/PV | 5.812,50 €/Monat (69.750 €/Jahr) | Krankengeld, KV-Beiträge |
| Höchstkrankengeld | 135,63 € brutto/Kalendertag | Krankengeld |
| Beitragsbemessungsgrenze RV/AV | 8.450 €/Monat (101.400 €/Jahr) | Renten- & Arbeitslosenbeiträge |
| Pflegeversicherung AN-Anteil | 0,8–2,4 % (Staffel nach Kinderzahl) | Abzüge vom Krankengeld & Gehalt |
| Elterngeld Min./Max. | 300 € / 1.800 € pro Monat | Elterngeld |
| Elterngeld-Einkommensgrenze | 175.000 € zu versteuerndes Einkommen | Elterngeld-Anspruch |
| Mutterschaftsgeld GKV | max. 13 €/Kalendertag | Mutterschaftsgeld |
| Gewerbesteuer-Freibetrag | 24.500 € (Personenunternehmen) | Gewerbesteuer |
| Gewerbesteuer-Messzahl | 3,5 % | Gewerbesteuer |
| Umsatzsteuersätze | 19 % / 7 % | MwSt |
| Gesetzlicher Mindesturlaub | 24 Werktage (6-Tage-Woche) = 20 Arbeitstage | Urlaubsanspruch |
Diese Werte sind in allen Rechnern zentral hinterlegt und werden jeweils im Januar mit den neuen Verordnungswerten aktualisiert. Das Prüfdatum finden Sie auf jeder Rechner-Seite.
Sozialversicherung verstehen: Wer zahlt was – und wofür?
Viele Ergebnisse unserer Rechner werden erst nachvollziehbar, wenn man das deutsche Sozialversicherungssystem im Grundriss kennt. Vom Bruttogehalt eines Arbeitnehmers gehen vier Pflichtbeiträge ab, jeweils etwa zur Hälfte von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen: die Krankenversicherung (14,6 % plus kassenindividueller Zusatzbeitrag), die Pflegeversicherung (3,6 %, AN-Anteil je nach Kinderzahl), die Rentenversicherung (18,6 %) und die Arbeitslosenversicherung (2,6 %). Jeder dieser Zweige finanziert eine der Leistungen, die unsere Rechner abbilden: Die Krankenkasse zahlt Krankengeld und Mutterschaftsgeld, die Arbeitsagentur das Arbeitslosengeld, die Rentenversicherung Reha und Rente.
Besonders praxisrelevant: Während des Krankengeldbezugs zahlen Sie keine Krankenversicherungsbeiträge, wohl aber Ihre Anteile zu Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung – berechnet aus dem Krankengeld selbst. Genau diese Abzüge weist unser Krankengeldrechner einzeln aus. Beim Elterngeld wiederum fallen gar keine Sozialabgaben an; dafür wird es aus einem pauschalierten Netto berechnet, das die Abgaben bereits eingepreist hat. Und die Beitragsbemessungsgrenzen wirken als Deckel in beide Richtungen: Oberhalb der Grenze steigen weder Beiträge noch beitragsabhängige Leistungen – der Grund, warum Gutverdiener beim Krankengeld die größte Lücke haben.
Die häufigsten Rechenfehler – und wie unsere Rechner sie verhindern
Aus Nutzerfragen und Korrekturhinweisen kennen wir die Klassiker, die im Alltag immer wieder zu falschen Zahlen führen. Fehler 1: Prozent vom falschen Wert. 19 % MwSt vom Bruttobetrag abziehen, 70 % Krankengeld vom Netto rechnen, Elterngeld vom Brutto – jede Leistung hat ihre eigene Bezugsgröße, und der Rechner setzt sie automatisch richtig. Fehler 2: Stunden statt Tage (und umgekehrt). Der Urlaubsanspruch richtet sich nach Wochentagen, das Krankengeld nach Kalendertagen (÷ 30), die Arbeitszeit nach Werktagen – drei verschiedene Tagesbegriffe, die unsere Ergebnistexte deshalb immer ausschreiben. Fehler 3: Dezimal- und Zeitformate mischen. 7,3 Stunden sind nicht 7:30 – der Stundenrechner zeigt darum konsequent beide Formate. Fehler 4: Grenzen und Deckel vergessen. Höchstkrankengeld, Elterngeld-Maximum, Beitragsbemessungsgrenze, Gewerbesteuer-Freibetrag: Wo ein gesetzlicher Deckel greift, weist das Ergebnis ausdrücklich darauf hin. Fehler 5: Brutto und Netto verwechseln – die Eingabefelder benennen deshalb immer exakt, welcher Wert gemeint ist, inklusive Hinweis auf der jeweiligen Abrechnung.
Für wen dieses Portal gemacht ist
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer finden hier die Antworten auf die drei Geldfragen des Arbeitslebens: Was bleibt bei langer Krankheit (Krankengeldrechner), was steht mir an freier Zeit zu (Urlaubsrechner, Arbeitszeit Rechner) und was bedeutet ein Vertragsangebot wirklich (Stundenrechner für den Lohnvergleich). Werdende Eltern planen mit Mutterschaftsgeld- und Elterngeldrechner die komplette Einkommenskurve vom Mutterschutz bis zum Ende der Elternzeit – inklusive der Frage, ob sich ein Steuerklassenwechsel lohnt. Selbstständige und Gründer kalkulieren mit Gewerbesteuer- und MwSt-Rechner Standortwahl, Preisgestaltung und Vorauszahlungen; der Krankengeldrechner beantwortet die oft übersehene Frage nach der eigenen Absicherung im Krankheitsfall. Personaler und Führungskräfte nutzen Urlaubsumrechnung und Arbeitszeitmodelle für korrekte Verträge. Und Schüler, Studierende und Heimwerker greifen zu Zeit- und Dreiecksrechner – Mathematik, die man tatsächlich braucht.
Typische Lebenssituationen – und die passende Rechner-Kombination
Längere Krankheit absehbar: Beginnen Sie mit dem Krankengeldrechner inklusive Datum der Arbeitsunfähigkeit – er zeigt Lohnfortzahlungsende, Krankengeldbeginn und die monatliche Lücke. Tragen Sie nach einigen Monaten die bereits verstrichenen Wochen nach, um die Restbezugsdauer im Blick zu behalten, und prüfen Sie mit dem Urlaubsrechner, wie viel Urlaub trotz Krankheit erhalten bleibt (Verfall frühestens nach 15 Monaten).
Familienzuwachs geplant: Die Reihenfolge ist entscheidend. Erst der Mutterschaftsgeld Rechner mit dem errechneten Termin – er liefert Schutzfristbeginn und die Gesamtleistung der 99 Tage. Dann der Elterngeldrechner in beiden Modi, einmal mit und einmal ohne Teilzeit-Zuverdienst. Wer verheiratet ist, rechnet zusätzlich das Szenario „Steuerklassenwechsel" durch – neun Monate vor dem Termin ist die Deadline.
Jobwechsel oder neues Vertragsangebot: Der Arbeitszeit Rechner übersetzt die angebotenen Wochenstunden in Monats- und Jahreswerte, der Stundenrechner macht daraus den echten Stundenlohn-Vergleich, und der Urlaubsrechner klärt den anteiligen Anspruch im Ein- und Austrittsjahr – inklusive Abgeltung der offenen Tage beim alten Arbeitgeber.
Gründung oder Standortentscheidung: Mit dem Gewerbesteuer Rechner vergleichen Sie per Städte-Schnellwahl die Steuerlast möglicher Standorte und sehen, was die § 35-Anrechnung für Sie als Einzelunternehmer neutralisiert. Der MwSt Rechner übernimmt anschließend die Preiskalkulation: Welcher Nettopreis bleibt von Ihrer Brutto-Preisvorstellung übrig – und umgekehrt.
Alltag, Schule, Sport: Trainingszeiten, Playlists und Projektblöcke addiert der Zeit-Rechner; Geometrie vom Aufmaß bis zur Hausaufgabe übernimmt der Dreiecke Rechner.
Schnellantworten auf die häufigsten Suchfragen
Wie viel Krankengeld bekomme ich? Als Faustformel: rund 75 bis 80 % Ihres bisherigen Nettogehalts, höchstens 135,63 € brutto pro Kalendertag (2026). Exakt rechnet der Krankengeldrechner oben – mit Kinderzahl, Einmalzahlungen und Bezugsdauer.
Wann beginnt das Krankengeld? Am 43. Tag derselben Krankheit – nach sechs Wochen Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber. Bei Beschäftigungsbeginn vor weniger als vier Wochen kann der Anspruch schon früher einsetzen.
Wie lange wird Elterngeld gezahlt? Basis-Elterngeld 12 Monate (14 mit Partnermonaten), ElterngeldPlus doppelt so lange bei halbem Betrag – frei kombinierbar.
Wie viele Urlaubstage stehen mir zu? Gesetzliches Minimum: 20 Arbeitstage bei einer 5-Tage-Woche. Üblich sind in Deutschland 27 bis 30 vertragliche Tage; bei Teilzeit zählen die Wochentage, nicht die Stunden.
Wie rechne ich brutto in netto bei der Mehrwertsteuer? Brutto ÷ 1,19 (bzw. ÷ 1,07 beim ermäßigten Satz) ergibt das Netto – nicht 19 % vom Brutto abziehen.
Was kostet die Gewerbesteuer? Gewinn minus 24.500 € Freibetrag (Personenunternehmen), davon 3,5 % Messzahl, multipliziert mit dem Hebesatz Ihrer Gemeinde – zwischen 200 % und über 500 %. Für Einzelunternehmer neutralisiert die Einkommensteuer-Anrechnung einen Großteil.
Wie viele Stunden sind ein Vollzeitmonat? Bei 40 Wochenstunden rund 174 Stunden (52,14 Wochen ÷ 12 × 40) – die übliche Basis für Stundenlohn-Berechnungen.
Jede dieser Kurzantworten hat auf der jeweiligen Rechner-Seite eine ausführliche Fassung mit Formel, Beispielen, Sonderfällen und Quellen – die Übersichtstabelle oben führt Sie direkt hin.
Unsere Redaktionsprinzipien
Hinter diesem Portal steht ein einfacher Anspruch: Jede Zahl muss nachprüfbar sein. Deshalb verlinken wir nicht pauschal „Quellen", sondern den konkreten Paragrafen auf gesetze-im-internet.de, aus dem eine Formel stammt. Deshalb zeigen die Ergebnisse jeden Zwischenschritt statt nur einer Endsumme. Und deshalb dokumentiert das Prüfdatum auf jeder Seite, wann ein Mensch die Werte zuletzt gegen die aktuelle Rechtslage gehalten hat. Inhaltliche Leitplanken: Wir formulieren in verständlichem Deutsch statt in Behördensprache, ohne dabei juristische Präzision zu opfern („Entgeltfortzahlung" bleibt Entgeltfortzahlung – wir erklären den Begriff, statt ihn zu vermeiden). Wir schreiben keine Texte, um Suchmaschinen zu gefallen, sondern beantworten die Fragen, die Betroffene tatsächlich stellen – die häufigsten davon gebündelt in den FAQ-Blöcken jeder Seite. Und wir kennzeichnen klar, wo unsere Zuständigkeit endet: Rechner ersetzen weder die verbindliche Auskunft der Krankenkasse noch Steuer- oder Rechtsberatung. Was sie leisten: Sie machen Sie zum informierten Gesprächspartner, bevor Sie diese Stellen kontaktieren.
Kleines Glossar: Die wichtigsten Begriffe verständlich erklärt
Arbeitsunfähigkeit (AU): Der ärztlich bescheinigte Zustand, die bisherige Tätigkeit krankheitsbedingt nicht ausüben zu können – Grundvoraussetzung für Entgeltfortzahlung und Krankengeld. Seit Einführung der elektronischen AU (eAU) meldet die Praxis die Krankschreibung direkt an die Krankenkasse.
Entgeltfortzahlung / Lohnfortzahlung: Die Pflicht des Arbeitgebers, bei Krankheit bis zu sechs Wochen das volle Gehalt weiterzuzahlen (EFZG). Erst danach beginnt das Krankengeld – beide Begriffe meinen dasselbe, „Entgeltfortzahlung" ist der Gesetzesbegriff.
Regelentgelt: Das für die Krankengeld-Berechnung maßgebliche regelmäßige Arbeitsentgelt – kalendertäglich als Monatsbrutto ÷ 30, begrenzt durch die Beitragsbemessungsgrenze und erhöht um ein Zwölftel der Einmalzahlungen der letzten zwölf Monate.
Beitragsbemessungsgrenze (BBG): Die Einkommensobergrenze, bis zu der Sozialversicherungsbeiträge erhoben werden – und bis zu der beitragsabhängige Leistungen wachsen. 2026: 5.812,50 €/Monat in der Kranken- und Pflegeversicherung, 8.450 €/Monat in Renten- und Arbeitslosenversicherung.
Aussteuerung: Das Ende des Krankengeldanspruchs nach 78 Wochen wegen derselben Krankheit innerhalb von drei Jahren. Danach greifen Arbeitslosengeld über die Nahtlosigkeitsregelung, medizinische Reha oder Erwerbsminderungsrente.
Progressionsvorbehalt: Der Steuermechanismus, durch den steuerfreie Lohnersatzleistungen (Krankengeld, Elterngeld, Mutterschaftsgeld, Kurzarbeitergeld) den Steuersatz auf das übrige Einkommen erhöhen – häufigste Ursache für Steuernachzahlungen nach einem Krankheits- oder Elternjahr.
Ersatzrate: Beim Elterngeld der Prozentsatz des pauschalierten Nettos, den der Staat ersetzt – gleitend zwischen 65 % (höhere Einkommen) und 100 % (Geringverdiener).
Schutzfrist: Der Zeitraum von sechs Wochen vor bis mindestens acht Wochen nach der Entbindung, in dem werdende Mütter nicht beschäftigt werden dürfen und Mutterschaftsgeld plus Arbeitgeberzuschuss erhalten.
Hebesatz: Der gemeindeindividuelle Multiplikator der Gewerbesteuer (200 % bis über 500 %) – der wichtigste kommunale Standortfaktor für Unternehmen.
Vorsteuer: Die in Eingangsrechnungen enthaltene Umsatzsteuer, die Unternehmen mit ihrer eingenommenen Umsatzsteuer verrechnen – nur die Differenz fließt ans Finanzamt.
Industriestunde / Dezimalstunde: Arbeitszeit im Dezimalformat (7,5 statt 7:30) – Standard in Lohnabrechnung und Projektzeiterfassung, weil sich Dezimalwerte direkt mit dem Stundenlohn multiplizieren lassen.
Zwölftelung: Das Prinzip, Jahresansprüche anteilig pro vollem Monat zu gewähren – beim Urlaub im Ein- und Austrittsjahr (1/12 je Monat) ebenso wie bei der Kürzung während der Elternzeit.
Datenschutz als Architektur, nicht als Versprechen
Gehaltsdaten sind sensible Daten – deshalb haben wir das Portal so gebaut, dass Vertrauen gar nicht nötig ist: Sämtliche Berechnungen laufen als JavaScript direkt in Ihrem Browser. Es existiert kein Server-Endpunkt, der Ihre Eingaben empfangen könnte; was Sie eintippen, verlässt Ihr Gerät technisch nicht. Auch die Schriften liefern wir vom eigenen Server aus (kein Google-Fonts-Request), Tracking-Cookies setzen wir nicht, und der PDF-Export entsteht ebenfalls lokal. Die letzten Eingaben merkt sich ausschließlich Ihr eigener Browser im Local Storage – löschbar jederzeit über die Browser-Einstellungen. Details regelt unsere Datenschutzerklärung; das Prinzip dahinter ist einfach: Was wir nicht erheben, können wir nicht verlieren.
Unsere Methodik: So entstehen die Ergebnisse
Jeder Rechner auf diesem Portal bildet den gesetzlichen Rechenweg nach – nicht eine Vereinfachung davon. Beim Krankengeld heißt das: erst Regelentgelt bis zur Beitragsbemessungsgrenze, dann 70-%- und 90-%-Vergleich, dann Höchstbetragsdeckel, dann Beitragsabzüge nach der aktuellen Pflegeversicherungs-Staffel. Die zugrunde liegenden Rechengrößen stammen aus der jährlichen Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung und den einschlägigen Gesetzen (SGB V, BEEG, BUrlG, MuSchG, GewStG, UStG, ArbZG), die wir auf jeder Rechner-Seite mit Paragraf verlinken. Zum Jahreswechsel werden alle Werte aktualisiert und die Seiten mit Prüfdatum versehen. Ergebnisse plausibilisieren wir gegen die Rechner und Veröffentlichungen großer Krankenkassen und Behörden. Und sollte uns doch einmal ein Fehler unterlaufen: Schreiben Sie uns – Korrekturhinweise haben bei uns höchste Priorität.
Häufige Fragen (FAQ)
Sind die Rechner wirklich kostenlos?
Ja, alle zehn Rechner sind vollständig kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Es gibt keine versteckten Premium-Funktionen.
Wie aktuell sind die Rechengrößen?
Alle gesetzlichen Werte – Beitragsbemessungsgrenzen, Höchstkrankengeld, Freibeträge und Steuersätze – sind auf dem Stand des Jahres 2026 und werden jährlich zum Jahreswechsel aktualisiert.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
Nichts: Sämtliche Berechnungen laufen direkt in Ihrem Browser (JavaScript). Gehalts- und Datumsangaben werden zu keinem Zeitpunkt an einen Server übertragen oder gespeichert.
Welche Rechner gibt es auf diesem Portal?
Zehn Rechner in vier Themenfeldern: Krankengeld und Mutterschaftsgeld (Sozialleistungen), Arbeitszeit-, Stunden- und Zeit-Rechner (Arbeitszeit), Urlaubsrechner (Anspruch), Gewerbesteuer- und MwSt-Rechner (Steuern) sowie ein Dreiecke-Rechner für Geometrie.
Sind die Ergebnisse rechtsverbindlich?
Nein. Alle Ergebnisse sind sorgfältig programmierte Schätzwerte auf Basis der gesetzlichen Regelgrößen. Verbindliche Auskünfte erteilen Krankenkassen, Finanzämter oder entsprechende Berater.
Wie berechne ich mein Krankengeld?
Geben Sie im Rechner oben Ihr Brutto- und Nettogehalt ein – das Ergebnis erscheint sofort. Die ausführliche Erklärung mit Formel, Beispielen und Bezugsdauer finden Sie auf der Seite Krankengeldrechner 2026.
Wie viel Krankengeld bekomme ich bei 3.000 € brutto?
Bei 3.000 € brutto und etwa 2.050 € netto liegt das Krankengeld 2026 bei rund 1.617 € netto im Monat – also etwa 79 % Ihres bisherigen Nettos. Den exakten Wert für Ihre Zahlen liefert der Krankengeldrechner in Sekunden.
Brauche ich für die Rechner eine Anmeldung oder App?
Nein. Alle Rechner laufen direkt im Browser – auf dem Smartphone genauso wie am Desktop. Es gibt keine Registrierung, keinen Download und keine Bezahlschranke.
Kann ich die Ergebnisse speichern oder ausdrucken?
Ja. Jeder Rechner bietet einen PDF-Export, der Eingaben und Ergebnis übersichtlich zusammenfasst. Das PDF wird vollständig lokal in Ihrem Browser erstellt – Ihre Daten werden nicht hochgeladen.
Was ist der Unterschied zwischen Krankengeld, Mutterschaftsgeld und Elterngeld?
Alle drei sind Lohnersatzleistungen, unterscheiden sich aber deutlich: Krankengeld ersetzt bei langer Krankheit rund 75–80 % des Nettos (Krankenkasse), Mutterschaftsgeld plus Arbeitgeberzuschuss ersetzt das Netto während der Schutzfrist vollständig, und Elterngeld zahlt nach der Geburt 65–100 % des pauschalierten Nettos zwischen 300 und 1.800 € monatlich.
Funktionieren die Rechner auch für Selbstständige?
Größtenteils ja: Gewerbesteuer- und MwSt-Rechner richten sich direkt an Selbstständige. Beim Krankengeld gilt die Besonderheit, dass freiwillig versicherte Selbstständige nur mit Wahlerklärung bzw. Wahltarif Anspruch haben – Details dazu auf der Krankengeld-Seite.
Wie oft werden die Rechengrößen aktualisiert?
Jährlich zum Jahreswechsel, sobald die Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung und die Steuerwerte des neuen Jahres feststehen. Jede Rechner-Seite trägt ein Prüfdatum, an dem Sie den Stand erkennen.
Sind die Rechner auch auf dem Smartphone nutzbar?
Ja, das Portal ist mobil-first entwickelt: große Eingabefelder, Dropdowns statt fummeliger Datumsfelder und ein dunkler Modus. Alle Funktionen inklusive PDF-Export stehen auf jedem Gerät zur Verfügung.
Warum weichen die Ergebnisse manchmal von der Krankenkasse ab?
Unsere Rechner nutzen die gesetzlichen Regelwerte; individuelle Besonderheiten wie Entgeltumwandlungen, Mehrarbeitszuschläge oder rückwirkende Tarifänderungen kennt nur die Kasse. Kleinere Abweichungen von wenigen Euro sind daher normal – große Differenzen sind ein Grund, den Bescheid prüfen zu lassen.
Aktuelle Ratgeber
Krankengeld bei Teilzeit: So wird es berechnet – mit Beispiel
Gleiche Formel, gleiches Prozent-Niveau: Wie Krankengeld bei Teilzeit, Midijob und Mehrfachbeschäftigung berechnet wird – und wo Minijobber leer ausgehen.
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15 Tage pro Kind und Elternteil, 90 % vom Netto: Alle Regeln zum Kinderkrankengeld 2026 – Voraussetzungen, Bescheinigung, Sonderfälle und häufige Fehler.
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